Fachwerkbau, Fachwerksanierung, Restaurierung eines Fachwerkhauses



Die Fachwerksanierung / Restaurierung eines Fachwerkhauses ist eine sensible Angelegenheit!

Oft hat der Besitzer des Fachwerkhauses leider keine Ahnung von der Sanierung und das Ergebnis sieht man unter Umständen sehr schnell: Fäulnis und Pilze, die das Holz zerstören. Die Gebäudeschäden liegen meistens im Bereich der Fußschwelle, Fensterbrüstung, am Fußpunkt Dach sowie beim Kehlbalkenanschluß.

Der Bauherr meint es gut und geht auf “Nummer sicher” Mit einem Neuanstrich der Fachwerkhölzer mit wasser- und trocknungsblockierenden Anstrichsystemen, die weder den künftigen Holzbewegungen folgen können, noch die dann in Risse eindringende Feuchte möglichst schnell wieder rauslassen. Wenn dann noch aus dem Innenraum die Luftfeuchte nach Aussen durch die Wand diffundieren möchte… kondensiert sie im Holz, im Mauerwerk vor dem tollen Schutzanstrich !! Siehe auch links im Bild !!

Eine verfaulte Eichenholzschwelle, ein Eckpfosten, Fachwerkriegel im Bereich der Fenster sind ein häufig anzutreffender Schaden bei Fachwerkgebäuden.

Alte Fundamentierungen bestehen häufig aus Kalk – oder Sandstein, oder auch mit Lehm- oder Kalkmörtel verfugter Bruchstein.

Diese Fundamente transportieren Erdfeuchte nach oben wo es durch eine fehlende Horizontalsperre zu einer ständigen Feuchtebelastung der Schwelle komm. Dann fängt selbst Eichenholz zu modern und zu faulen!

Wir halten Ihre Kosten niedrig! Einem über jahrhunderte altem Eichenfachwerk kann man nicht einfach die Gefache heraus hauen, diese dann geraderichten mit Hydraulikpressen, Schrauben oder mit Winden und Vorschlaghammer angehen. Die Verformungen sind sehr alt. Auf die Anschlüsse von Boden, Wand und Decke, Fenster und Türen muss man Rücksicht nehmen!
Die Fachwerkwand ist mit Stützen zu sichern! Anschliessend ist nur das Nötigste aus dem Gefach herausnehmen, um die uralten Balken zu bearbeiten, sanieren.

Konstruktiver Holzschutz – überstehende Dächer an der Giebelseite, Überstand an der Traufe. (Dachrinnenseite) Bei alten Fachwerkbauten sollte man darauf verzichten, an der Wetterseite das Fachwerk offen zulegen.

Tips:

  • Regenwasser sollte immer schnell abfliessen können
  • ordentlicher Dachüberstand
  • vor der Fussschelle – ein Kiesbett, eventuell bei Hanglage eine Akkodrainrinne einbauen
  • Beim Fundament – darauf achten das immer leichtes Gefälle vom Haus weg erstellt wird.
  • Fachwerkhäuser mit Denkmalschutz – Steuererleichterungen erfragen!

weitere Info & Kontakt:

Gerd Ribbeck, Zimmerermeister

  • Büro Leichlingen:

Tel: +49 (0) 2175 459 517
Fax: +49 (0) 3212-7422325

  • Büro Lohmar / Wahlscheid

Tel: +49 (0) 2206 8647977
Fax: +49 (0) 3212-7422325

  • Mobil: 0157 71900356

Email: info@zimmerei-holzbau-innenausbau.de

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